Nach dem großen Regen traf ich Marie-Therese und Alex im Park. Ja genau, der wieder, Pötzleinsdorfer Schlosspark. Wir streiften durch das noch regennasse Grün, trafen ein paar Rehe und suchten uns ein paar schöne Plätzchen zum Fotografieren. Marie und Alex sind jung, verliebt und hatten immer wieder Ideen, was wir noch machen könnten. So gab es auch ein Ringelspiel und es ging Huckepack über die Wiese. Viele schöne Fotos sind entstanden und ich freue mich, hier ein paar zeigen zu können. Grüner Vorhang auf für: Marie & Alex!

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Hui, was war das für ein heißer Sommertag, als ich Aleksa & Onay zum Fotografieren im Park traf. Fast schon so heiß wie auf Kuba, Onay’s Geburtsort. Man ging nur ein paar Schritte, und schon gab’s kleine Schweißperlen auf der Oberlippe. Dafür war das Licht besonders schön, perfekt für ein romantisches Pärchenshooting im späten Juni. Die beiden haben auf Kuba geheiratet, haben aber keine richtigen Fotos davon. Also rein ins Hochzeitskleid und ab in den Pötzleinsdorfer Schlosspark. Ja, genau, da war ich ja neulich erst, aber es ist einfach eine tolle Location mit vielen Plätzen zum Entdecken. Dieses Mal war die Wiese gemäht, es gab nun Heuballen und viel freie Fläche zum Herumlaufen. Nur das Meer fehlte… Danke Euch beiden für einen schönen Nachmittag!

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Schon so oft bin ich im Wiener Pötzleinsdorfer Schlosspark spazieren gewesen, er ist gleich bei mir um die Ecke. Und schon so oft habe ich mir gedacht, dass das ein besonders schöne Kulisse für romantische Pärchenfotos ist: Wiesen mit hohem Gras, ausgedehnte Baumreihen, und sogar ein kleines weißes Lusthaus gibt es dort. In Wien hüpfen ja viele Fotografen mit Pärchen rum, gerade um diese Jahreszeit, wieso hab ich die noch nie hier gesehen? Am besten selber machen! Ich hab mich also sehr gefreut, als ich mich mit Sonja & Marco in genau diesem Park verabredet habe. Am letzten Sonntag haben wir uns gegen Abend dort getroffen und ein paar schöne Szenen dort festgehalten. Besonders gefallen mir die Wiesenbilder, das Gras stand hoch und man konnte romantische Nester darin bauen. Es hat Spaß gemacht! Alles Liebe Euch beiden!

 

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Es war das erste richtig heiße Wochenende des Jahres. Wie schön, dass wir es mit einem tollen Brautpaar in so netter Runde verbringen durften. Kathi und Markus haben am 13. Juni 2015 in München geheiratet. Nicht am Freitag, den 13., sondern Samstag den 13. Da hatte das Standesamt in der Poccistraße geöffnet, als einziges in München. Jemand auf dem Weg dorthin sagte: “Des hat zua heit”. Nix da, es hatte offen, und bald traf das Brautpaar ein: mit putzigem Playmobilpärchen im Autoblumenschmuck – und mit meinem Kollegen Alexander. Er hatte die Sekt-Schlürf-Fotos im Auto gemacht, während ich auf das Brautauto wartete und dabei den Auszug der vorherigen Rockergruppe aus dem Standesamt miterlebte, so richtig Harte in Kluft und mit vor-10-Uhr-Bier.

Los geht’s: Um 10.30h haben Kathi und Markus “ja” gesagt, vor einer sehr herzlichen Sächsin im Dirndl. Wo die Hochzeitsgäste ein Taschentuch parat hatten, verschwamm mal kurzzeitig mein Sucher (danke, Autofokus!), und kurz danach gab es schon den Vermählungskuss. Auszug aus dem Trausaal, Seifenblasen-Spalier vor dem Standesamt, dann eine kurze U-Bahn-Fahrt nach Thalkirchen. Wie gesagt, Biergartenwetter, und so fand die Feier auch in selbigem statt. Beim “Alten Wirt” in Thalkirchen saßen wir auf Bierbänken unter alten Bäumen. So richtig schön urig und fröhlich war’s.

Als die Sonne schön stand, haben wir einen kleinen Fotoshooting-Ausflug unternommen: vorbei an einer Eisbude mit Schleck-Stopp, runter zu den Isarauen. Und als wir ein knallorangefarbenes Müllauto sahen, fiel mir ein Lehrsatz von Steffen Böttcher ein: “Fotografiere immer das, was nicht erwartet wird”. Kathi und Markus nahmen’s cool, posierten, und entstanden ist ein Romantik-Foto der besonderen Art. Ich bin sehr sicher: Müllautos bringen Glück!

Ausgeklungen ist die schöne Feier in einer lauen Sommernacht in der Innenhof-Lounge des Café Cord, mit Cocktails und selbst gebackener Hochzeitstorte mit Rosen. Danke, dass wir Euch an diesem besonderen Tag begleiten durften! Er war auch sehr besonders für uns, weil es die erste Hochzeit war, die wir gemeinsam fotografiert haben. Und alles ist gut gegangen… Alexanders Perspektive seht Ihr übrigens hier.

Euch alles Liebe für Eure gemeinsame Zukunft! Auch wenn Ihr nicht so kluftig ausseht wie die Truppe vor Euch: Ihr rockt!

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Eigentlich sind sie ja schon seit Mai 2014 verheiratet: Lena und Bertan. Doch am vergangenen Samstag durften sie noch mal “Ja” sagen, auf der Wiese des bekannten und wunderbaren Fotografen Steffen Böttcher aka Stilpirat. Wir waren zu zwölft und hatten uns in seinem Heidestudio in Buchholz eingefunden, um Liebe zu fotografieren. Und die war da: zwischen Lena und Bertan, und im Vortrag von Steffen, der uns viele Stunden am Stück erzählte, wie er sich die Welt der Hochzeitsfotografie erobert hat: Richtiges Licht, große Ziele und selbstgebackenen Kuchen zur rechten Zeit (hier muss ich noch üben! Oder funktioniert eventuell auch Thai Curry?)

Die Sonne hatte uns auch lieb und strahlte in warmem Septemberlicht, das wir mit Sunbounce & Co in die gewünschte Richtung lenkten. Lena und Bertan kannte ich schon aus Steffens Blog und Bilderalbum, es gibt dort wunderschöne Fotos von ihrer Verlobungsfeier in Istanbul. Ich glaube, sie sind immer noch genauso verliebt wie damals und schenkten uns viele schöne Momente. Harmonisches Knips-Getummel in Stilpiratens Garten.

Für mich war dieser Samstag in der Nordheide ein sehr besonderer. Lange hingeträumt, viel erwartet, noch viel mehr bekommen! Unter anderem ein kleines Döschen mit Glückspillen. Mögen sie wirken! Ich gebe den Rest dazu: Die batteriebetriebene Lichterkette hab ich bereits am Hamburger Bahnhof erstanden. Sie wird mich fortan auf jeder Hochzeit begleiten.

Danke an Steffen, seine Frau Christina, Lena & Bertan und an die anderen Fotografen für einen unvergesslichen Tag!

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Meine erste Hochzeit! Und die gleich in einer so schönen Atmosphäre: Clärchens Ballhaus ist eine grandiose Hochzeits-Location, typisch Berlin, bisschen morbid, mit abblätterndem Gold-Pomp und erblindeten Spiegeln. Im Dezember 2011 fotografierte ich hier die Hochzeit von Susanne und Sebastian, meinem Cousin. Physisch dabei war auch schon ein Zwillingspärchen, noch versteckt unter dem roten Hochzeitskleid. Die Feier war etwas sehr Besonderes für mich: Fotografierpremiere und außerdem heirateten zwei mir wichtige Menschen. Also Doppelherausforderung, emotional und fotografisch. Als die beiden die “Aisle” entlanggeschritten kamen, ich in der Hocke rückwärts laufend, da habe ich eventuell sogar mehr gezittert als das Hochzeitspaar selbst. “Ja, ich will”… ein verdammt gutes Foto von Euch machen, nix verwackeln trotz Schummerlicht und Herzrasen. Es hat geklappt, wobei das ältere Kameramodell und die Kit-Linsen einen recht analogen Look auf die Fotos gezaubert haben. “Ich brauche unbedingt eine neue Kamera”, dachte ich damals. “Eigentlich ganz schön”, denke ich heute, da ich schon längst eine neue Kamera habe und gleichzeitig über die neue Bildbearbeitungs-Software staune, die Staub und Kratzer auf die technisch zu perfekten Bilder zurückzaubert. Jedenfalls wurde sie damals wohl geboren, und ganz zart hat sie mein Unterbewusstsein angestupst: die Idee, das mal öfter zu machen… Hochzeitsfotografie…

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